• Verein: Hechtlinge e.V:

    Bundesland: Brandenburg

    Gewässer: Ruppiner Kanal

    Anzahl Teilnehmer: 6

    Arbeitsstunden: 12

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 40

    Müllsammeln am Kanal 27.02.2021

  • Verein: Fischereiverein Frühauf Bislich-Flüren e.V.

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Diersfordter Waldsee

    Anzahl Teilnehmer: 15

    Arbeitsstunden: 120

     

    Aus Kunststoffrohren, Stahlmatten und Flies bauen wir Angler etwa zwölf Quadratmeter große künstliche Inseln. Diese werden einige Meter vom Seeufer positioniert. Betonanker sorgen dafür, dass die Inseln nicht abtreiben. Bepflanzt werden sie mit heimischen Gewächsen wie Gräsern, Rohrkolben, Schilf, Blutweiderich und Wasserlilien. In kurzer Zeit haben sich schon Libellen und Frösche angesiedelt. Ziel der Maßnahme ist es, Schutzzonen für Jungfische zu schaffen. Die Pflanzen bilden unter den Inseln Wurzelwerk, darin können sich die Jungfische vor z.B. dem Kormoran verstecken

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Merschsee

    Anzahl Teilnehmer: 5

    Arbeitsstunden: 50

    Durch umfangreiche Baggerarbeiten wurden die schon vorhandenen Flachbereiche, die aber besonders im Sommerhalbjahr meistens trocken fielen, auf eine durchschnittliche Wassertiefe von ca. 50 cm ausgekoffert. Durch die Vertiefung der Gewässersohle ist gewährleistet, dass auch in der niederschlagsarmen Jahreszeit in den Flachzonen ein Mindestwasserstand erhalten bleibt. Der größte Teil des Bodenaushubs wurde auf Inseln gelagert, so dass hier auf Dauer noch zusätzlich natürliche Steilwände mit einer Höhe von über zwei Metern entstehen können. Diese Wände werden neben dem Eisvogel auch gern von Uferschwalben angenommen, die am Merschsee an ähnlichen Stellen schon mehrfach gebrütet haben.

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Hasealtarm Schelmkappe

    Anzahl Teilnehmer: 9

    Arbeitsstunden: 20

    Zu einer Pflanzaktion der besonderen Art trafen sich Mitarbeiter sowie Beschäftigte der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe und Mitglieder des Fischereivereins Löningen. Unter Anleitung eines Imkers, der in der Sozialen Arbeitsstätte eine Imker-AG mit behinderten Menschen betreut, wurde ein Grundstück unmittelbar am Altarm Schelmkappe, das die Stadt Löningen im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung gestellt hatte, mit insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzt. Allen Pflanzen ist gemeinsam, dass sie vom Sommer bis weit in den Spätherbst hinein eine hervorragende Pollen- und Nektarquelle für Insekten aller Art bieten. „Sicherlich werden wir durch diese Pflanzung das Insektensterben nicht aufhalten können. Aber wir wollen zumindest im Rahmen unserer Möglichkeiten damit ein Zeichen setzen“, betont ein Vorstandsmitglied des Löninger Fischereivereins. Angesichts des massiven Insektensterbens, das zurzeit immer weiter in den Fokus rückt, soll durch diese Aktion jedenfalls auf einem kleinen Raum gegengesteuert werden.

  • Verein: Angler-Treff Gotha

    Bundesland: Thüringen

    Gewässer: Mönchhof teiche

    Anzahl Teilnehmer: 5

    Arbeitsstunden: 25

    Wir wollen wieder den Seeufer weiter verfestigen und mit Gras und Pflanzen bepflanzen. Pfale und Flechtmaterial wird gebraucht.

     

  • Verein: Angler-Treff e.V

    Bundesland: Thüringen

    Gewässer: Stausee Friemar

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 5

    Laichplätze und Unterstände geschaffen.

     

  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Teich

    Komplette Neugestaltung: Ausbaggern, Flachwasserzonen, Uferbegrünung, Unterwasserbepflanzung mit Taucher, Faschinen in Ufer und Inseln, Angelpodeste, Teichmönch, Zetrifugalsandabscheider, Sitzbänke,

  • Verein: ASV Gut Fang Bielefeld e.V.

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Vereinsbaggersee Steinhagen

    Anzahl Teilnehmer: 3

    Arbeitsstunden: 50

    Der ASV Gut Fang Bielefeld e.V. ist ein kleiner Angelverein mit knapp 80 Mitgliedern. Unser Baggersee liegt im Umland von Bielefeld, angrenzend an das Naturschutzgebiet Foddenbach. Wir wollen die Flachwasserzonen unseres Sees weiter renaturieren und strukturell verbessern, um Fischarten mehr Laich- und Versteckmöglichkeiten zu bieten. Daher werden immer wieder Pflanzversuche mit heimischen, teilweise auch selbst vermehrten Arten aus dem See durchgeführt und Totholzbündel in den See eingebracht. Leider müssen wir aufgrund von Fraßschäden durch Nutrias alle Pflanzungen kostenintensiv mit Drahtkäfigen und Zäunen sicher. Da unserem Verein keine großen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, bewerben wir uns hiermit um eine Prämie, um unsere Arbeit verstärkt fortführen zu können.

     

  • Verein: Fischereiverein Karpfen e.V. Lohre

    Bundesland: Hessen

    Gewässer: Eder

    Anzahl Teilnehmer: 15

    Arbeitsstunden: 40

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 36

    Am Samstag dem 22. Februar haben unsere Mitglieder gemeinsam mit den Angelfreunden des AV Forelle Niedervorschütz die Uferrandstreifen an der Eder im Bereich der Gemarkung Lohre im Rahmen der jährlich durchgeführten Müllsammelaktion gesäubert. Es wurden neben Glas und Kunststoffen auch eine Stereoanlage gefunden und entsorgt. Die Sammelaktion wurde mit leckerem vom Grill an unsrem Vereinsheim In Lohre gegen 13 Uhr beendet.

  • Verein: ASV Ruhrtal e.V.

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Ruhr

    Anzahl Teilnehmer: 10

    Arbeitsstunden: 50

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 250

    Die traditionelle Naturschutz-Aktion „Saubere Ruhr“ des ASV Wickede ergab am Samstagvormittag einige Überraschungen, denn an den klassischen Müll-Ansammlungsplätzen in den Außenkurven oder an Stellen, wo Flusslauf und Straße oder Wirtschaftsweg nah beieinander liegen war an diesem Winterende nur wenig Unrat sowie Industrie- und Wohlstandsmüll zu finden. „Am großen Parkplatz unter dem Echthausener Wald, wie immer ein Müllmagnet wurde dieser positive Trend allerdings nicht bestätigt. Hier mussten wir eine halbe Wagenladung zusammentragen“, so die ASV Fischereiaufseher und Vorstandsmitglied Andreas Scholz bei der Manöverkritik am Mittag gegenüber dem Anzeiger. Hier wurden dann auch wieder Autoreifen, Metallprofile, Plexiglasscheiben und Bauschutt aus dem Hang geholt, den die Umweltsünder bei einem kurzen Autostop einfach das steile Ruhrufer hinab geworfen hatten.

  • Verein: Brühler Anglerfreunde e. V.

    Bundesland: Thüringen

    Gewässer: Kiesseen Mittelhausen

    Anzahl Teilnehmer: 140

    Arbeitsstunden: 700

    Ranaturierung von Kiesabbaugruben und Betreuung der Gewässer als Fischgewässer und Naherholungsgebiet

     

  • BFTAGGED
  • Verein: Schwippe Angler Dagersheim e.V

    Bundesland: Baden-Württemberg

    Gewässer: Schwippe

    Anzahl Teilnehmer: 20

    Arbeitsstunden: 100

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 1000

    Am 14.März 2020 wollen wir zu unserer nächsten Schwippe-Putzete durchstarten. Morgens um 8 Uhr treffen wir uns an unserem Vereinsraum und starten von dort aus mit Kübeln und Säcken sowie Greifzangen und Harken bewaffnet. 5 Gruppen jeweils aus 4 Personen bestehend teilen sich die 3,2km lange Bachstrecke auf und sammeln Müll, Unrat, Plastik, Dosen, Flaschen und alles was rumliegt und nicht dorthin gehört im Wasser und an den Ufern und Wegen rund um das Gewässer. Am Ende werden die gefüllten Müllsäcke entlang des Ufers mit einem Anhänger eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Dabei kommen jedes Jahr ca. 3-5 cbm Müll zusammen. Die Jugendgruppe des Vereins macht die gleiche Aktion an diesem Tag an ihrem Pflegegewässer Hulbgraben

  • Verein: Sportfischer-Verein Huntlosen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Huntloser Bach

    Anzahl Teilnehmer: 4

    Arbeitsstunden: 45

    Im Huntloser Bach wurde eine Rausche durch Einbringen von Kiesbänken aufgearbeitet und verbessert. Durch den gezielten Einbau von Kiesbänken und Steinen an einer Sohlgleite im Huntloser Bach wurden Aufwuchshabitate für kieslaichende Fischarten erstellt. Die Kiesbänke erstrecken sich über die gesamte Gewässerbreite und haben eine Schichtdicke bis zu 30-40 cm. Das in der Örtlichkeit vorhandene Gefälle der Sohlgleite wird dabei genutzt, um die Strömungsgeschwindigkeit des Gewässers für ca. 20 Meter zu erhöhen, was für eine erfolgreiche Reproduktion bei den Kieslaicher essentiell ist. Durch den gezielten Kies und Steineinbau ist von einer Erhöhung der Tiefenvarianz auszugehen. Es kommt zur Ausbildung von Kolken, Flachwasserbereichen und damit zu einem vielgestaltigen Lebensraum. Projektkosten ca. 1.800 Euro. Finanzierung mit einer Spende der LzO und durch Eigenmittel. Die angegebenen Arbeitsstunden beziehen sich nur auf die Planung u. Baubegleitung. Die eigentlichen Arbeit wurde maschinell durchgeführt.

     

  • Verein: 1.Fischerverein "Komm beiß an" Haßloch e.V.

    Bundesland: Rheinland-Pfalz

    Gewässer: Wehlachweiher I

    Unser Weiher ist 3 - 4 m tief. Haben eine Sauerstoffschicht von 80 - 100 cm. Stark verschlammt. Wir haben ein netzbetriebenes Regenerationssystem angeschaft. Es soll mit den Jahren die Sauerstoffsättigung erhöhen und den Schlamm reduzieren. Gerät soll im März kommen.

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Heckenkolk in Löningen/Böen

    Anzahl Teilnehmer: 10

    Arbeitsstunden: 50

    Insgesamt Müll entsorgt (kg):

    Angelplattform soll barrierefreien Zugang zum Angelplatz bieten Mit dem Bau eines barrierefreien Angelplatzes konnte durch Mitglieder des Vorstands des Fischereivereins Löningen begonnen werden. Ausgewählt wurde dafür ein Platz an den Heckenkölken in Böen. Ein Handicap schränkt das Leben fast immer stark ein. Dies gilt auch für das Hobby „Angeln“, bei dem es einige Hürden für Menschen mit Beeinträchtigung gibt. Intention des Vorhabens war es, Rollstuhlfahrern und anderen gehbehinderten Menschen den Zugang zu diesem Hobby zu ermöglichen. Der Anstoß war dabei von Vereinsmitgliedern gekommen, die von Personen berichteten, die aufgrund einer Behinderung ihrem Hobby nicht mehr nachgehen können. Die Idee wurden vom Vereinsvorstand gerne aufgegriffen und ein geeigneter Platz an einem Hasealtarm, den Heckenkölken in Böen, ausgewählt. Dieser Altarm bot sich nicht nur durch die gute Erreichbarkeit an, sondern er ist auch landschaftlich besonders attraktiv. Die Hase ist wegen der steilen Uferböschungen und Böschungsabbrüche für Menschen mit Gehbehinderung nicht mehr nutzbar. Auch die meisten Altarme leiden, vor allem durch die in den letzten Jahren lang andauernden niedrigen Wasserstände, unter diesem Problem. Mit dem Grundstückseigentümer fanden die Fischer einen Partner, der ihnen das Gelände für das Projekt zur Verfügung stellte. Auch der Behindertenbeauftragte der Stadt Löningen wurde in die Überlegungen mit eingebunden. Sind Angelplätze für Rollstuhl- und Rollatornutzer vorgesehen, müssen nach einer Norm, der DIN 18040-4: 2014-12, Mindeststandards zu solchen Angelplätzen erfüllt sein: Rollstuhlfahrer müssen ebenerdig ohne Hilfe auf die Plattform fahren können. Dazu wurde ein ausreichend breiter Weg mit einer möglichst geringen Steigung angelegt. Um den behinderten Anglern das Ein- und Auspacken der Ausrüstung zu erleichtern, kann der Platz mit dem Auto direkt angefahren werden; auch eine Parkmöglichkeit ist vorhanden. Auch die Absturzsicherung von den mindestens geforderten 15 cm Aufkantung wurde doppelt so hoch gebaut, um eine möglichst große Sicherheit zu gewährleisten. Das gilt ebenso für das Geländer, das höher als die vorgeschriebenen 60 cm ist. Die Höhe der Plattform über dem Wasserspiegel wurde so gewählt, dass Rollstuhlnutzer möglichst selbstständig ihren Fang keschern und anlanden können. Mittlerweile konnte der Weg zur Plattform mit Schotter und die Plattform mit Holzplanken versehen werden. Eine Beschilderung weist darauf hin, dass dieser Platz vorrangig von Mitgliedern mit Behinderungen genutzt werden darf. Der Vorstand des Löninger Fischereivereins hofft, mit dieser Maßnahme einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Handicap geleistet zu haben.

  • Verein: Privat

    Bundesland: Bayern

    Gewässer: Genanch

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 80

    Wiederansiedlung der ausgestorbenen Bachforelle mittels Setzlingen und Brutboxenbesatz (22.000 Eier in 2020). Schaffung von Laichplätzen für die Äsche. Pflanzen von Stecklingen um die Abrodung vom Biber entgegen zu wirken. Zugleich mit Hilfe des Wasserwirtschaftsamtes eine Gewässerverbesserung durch "Renaturierung von etwa 2km Bachstrecke. Zahlreiche Bilder dieser Maßnahmen können auch nachgereicht werden.

  • Verein: Anglergemeinschaft Haus Füchten

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Teich Anlage

    Anzahl Teilnehmer: 13

    Arbeitsstunden: 500

    Den Teich mit Laichplätzen und Brutplätze umgestalten und den Teich im ganzen zuvertiefen

     

  • Verein: ASV Offenbach/Queich

    Bundesland: Rheinland-Pfalz

    Gewässer: Queich

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 30

    Ausbrüten von Bachforelleneiern in einer Selbstgebauten Brutbox im Gewässer.

     

  • Verein: Fischereiverein LÖningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Altarm Schelmkappe

    Anzahl Teilnehmer: 22

    Arbeitsstunden: 60

    Rebhuhn, Fasan und eine Vielzahl von Insektenarten haben in der strukturarmen Agrarlandschaft einen immer schwereren Stand. Deshalb wurde auf Initiative des Fischereivereins Löningen auf einer Ackerfläche in einem etwa 6 Meter breiten und 200 Meter langen Streifen entlang des Altarms Schelmkappe ein Blühstreifen mit Wildblumen eingesät. Diese Fläche grenzt unmittelbar an eine städtische Fläche an, die im letzten Herbst mit bienenfreundlichen Pflanzen bepflanzt worden war: In Zusammenarbeit mit dem Eigentümer der Fläche sowie wurde der Wildacker so weit hergerichtet, dass zur Blütezeit im Sommer hier Wildbienen und andere Insekten einen reich gedeckten Tisch vorfinden, von dem dann indirekt auch die Vogelwelt profitiert. „Wir sind froh und dankbar“, so Markus Beintken, Vorstandsmitglied des Löninger Fischereivereins und Initiator der Aktion, „dass wir bei allen Beteiligten auf eine große Bereitschaft und Hilfe für diesen aktiven Naturschutz gestoßen sind. Es wäre wünschenswert, wenn sich möglichst viele Landwirte, aber auch Gartenbesitzer, animiert fühlten, auf diese Weise einen kleinen Beitrag zum Naturschutz zu leisten.“ Parallel zu dieser Aktion bauten Jungangler am Rand der Ackerfläche eine kleine Totholzhecke aus Holzpaletten und Strauchschnitt auf. Dabei wurden Paletten mit einem Abstand von 70 Zentimeter der Höhe nach senkrecht gegenüber gestellt und stabil in der Erde verankert. Der Zwischenraum wurde mit kleineren und größeren Zweigen und Ästen befällt und etwas zusammengedrückt. Nach einiger Zeit kann dann Strauchschnitt nachgefüllt werden - das zuunterst liegende Material verrottet zu Humus. Zwischen den Zweigen finden Heckenbrüter, Igel, Frösche, Kröten und viele Insekten Schutz und Nahrung.