• Verein: ASV Harreshausen 1969 e.V.

    Bundesland: Hessen

    Gewässer: Vereinssee

    Anzahl Teilnehmer: 5

    Arbeitsstunden: 10

    Unser "Fischhotel" Da unser Vereinssee ein ehemaliger Baggersee ist und zu wenig Struktur und Einstände für Fische und andere Unterwasser-Bewohner aufgewiesen hat, haben wir 2019 zehn naturbelassenen Einweg-Holzplatten miteinander verschraubt, mit Totholz bestückt und auf einem Plateau im See versenkt. Innerhalb kürzester Zeit haben sich Fadenalgen sowie Kleinstlebewesen an/in unserem Fischhotel angesiedelt. Mittlerweile ist der Bereich um das Fischhotel der ertragreichste Spot im Vereinssee und ein sehr beliebter Angelplatz. Unmengen an Jung- und Kleinfischen halten sich im Schutz des Fischhotels auf. Logischerweise sind ihnen unsere Raubfische (hauptsächlich Hecht und Barsch) gefolgt. Der Ertrag im gesamten See konnte durch diese Maßnahme um ca. 45% gesteigert werden. YouTube Video zu dem Fischhotel nach ca. 3 Monaten im See: https://www.youtube.com/watch?v=x8nlH_6Eg2M Homepage mit gesamten, ausführlichen Beitrag zum Fischhotel: https://asv-harreshausen.de/das-fischhotel-unser-unterwasser-paradies/

     

  • Verein: Fischereiverein Frühauf Bislich-Flüren e.V.

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Diersfordter Waldsee

    Anzahl Teilnehmer: 15

    Arbeitsstunden: 120

     

    Aus Kunststoffrohren, Stahlmatten und Flies bauen wir Angler etwa zwölf Quadratmeter große künstliche Inseln. Diese werden einige Meter vom Seeufer positioniert. Betonanker sorgen dafür, dass die Inseln nicht abtreiben. Bepflanzt werden sie mit heimischen Gewächsen wie Gräsern, Rohrkolben, Schilf, Blutweiderich und Wasserlilien. In kurzer Zeit haben sich schon Libellen und Frösche angesiedelt. Ziel der Maßnahme ist es, Schutzzonen für Jungfische zu schaffen. Die Pflanzen bilden unter den Inseln Wurzelwerk, darin können sich die Jungfische vor z.B. dem Kormoran verstecken

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Elberger Baggersee

    Anzahl Teilnehmer: 12

    Arbeitsstunden: 60

    Nach monatelanger Vorbereitung und Abstimmung mit verschiedenen Institutionen wurden Uferabbrüche am Elberger See, die im Laufe der 30 Jahre, die der See besteht, entstanden waren, in einer aufwendigen Aktion beseitigt. Dazu wurde auf einer Strecke von ca. 75 Metern die neue Uferlinie mit einer Reihe von Pfählen und Faschinen gebildet. Die Zwischenräume wurden mit über 100 Kubikmetern Sand aufgefüllt. Die neue Fläche wurde begrünt, so dass sie schon nach kurzer Zeit ein natürliches Aussehen haben wird. Neben ihrer stabilisierenden Eigenschaften bieten Faschinen vielen Uferrandbewohnern einen idealen Lebensraum. Insekten und Kleintieren nutzen die Faschine als Unterschlupf, Kleinfische und Krebse können die Faschinen auf der wasserzugewandten Seite als Lebensraum in Anspruch nehmen. Sie dienen also nicht nur zur Uferbefestigung, sondern besitzen darüber hinaus einen wichtigen ökologischen Nutzen. Ein Dankeschön an alle Beteiligten, die für diese Maßnahme ihre Freizeit aufgewendet haben.

     

  • Verein: ASV Lorsbach 1970 e.V.

    Bundesland: Hessen

    Gewässer: Teichanlage

    Anzahl Teilnehmer: 8

    Arbeitsstunden: 60

    Flachwasserzonen für Kleinfische sowie für die neue Brut von Weissfischen und Laichmöglichkeiten für Amphibien geschaffen, Ruhezonen / Sitzgelegenheiten für Spaziergänger und Angler.

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Merschsee

    Anzahl Teilnehmer: 6

    Arbeitsstunden: 18

    Erstmalig macht der FV Löningen e.V. den Versuch, durch künstliche Laichhilfen den Fischen Im Merschsee bessere Vermehrungsmöglichkeiten zu bieten. Dazu wurde in beiden Flachzonen ein Schwimmkörper befestigt, an denen Ablaichbürsten aus Kunststoff hängen. Sie bestehen aus weichen Plastikborsten, die mit Metalldrähten zu einem Strang verdreht sind. Beim Ablaichen streifen die Fische ihre klebrigen Eier an den Laichbürsten ab, wo sie sich bis zum Schlupf entwickeln können. Fast alle heimischen Fischarten gehören zu den "Krautlaichern", d.h. sie benötigen vor allem Unterwasserpflanzen, an denen sie ihren Laich abgeben können. Außerdem bietet der dichte Pflanzenwuchs dem Nachwuchs in der ersten Entwicklungszeit gute Nahrungs- und Versteckmöglichkeiten. Da der erst wenige Jahre alte Merschsee noch zu wenig Pflanzenwuchs, vor allem Unterwasserpflanzen bietet, hofft man, dass diese Laichhilfen im Frühjahr und Frühsommer besonders von Hechten und Weißfischen als Laichsubstrat angenommen werden.

     

  • Verein: Fischereiverein Scheps e.v. von 1930

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Hilgensee an der Kortemoorstr. in Westerscheps

    Anzahl Teilnehmer: 22

    Arbeitsstunden: 280

    Wir haben im Jahr 2020 die ehemalige Sandkuhle zur Größe von 18 ha für 20 Jahre gepachtet. Vor wenigen Wochen haben wir mit der Renaturierung begonnen. Als erstes haben wir Totholz mit Hilfe eines Arbeitsbootes an ausgewählten Stellen eingebracht. Parallel wurde mit der Errichtung einer Benjeshecke begonnen. Des weiteren sollen noch in diesem Herbst Reisigbündel gebunden und als weitere Laichhilfe im See versenkt werden. Danach beginnt der Besatz mit heimischen Fischarten. Wir erhoffen uns binnen fünf Jahren den Aufbau eines ausreichenden Fischbestandes.

     

  • Verein: Verein zum Gewässerschutz um den Jadebusen und der Welt n.e.V., MC Limited Edition

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Lune, Braker Siel etc.

    Anzahl Teilnehmer: 3

    Arbeitsstunden: 100

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 1000

    wir sind MC Limited Edition. Wir gehen nach magnetischem Müll sowie mit dem Detektor auf Müll-Schatzsuche für den Umweltschutz. Unterwegs sind wir 2 Mal in der Woche, jeweils den ganzen Tag. Wir sind ein Umweltschutzverein Verein zum Gewässerschutz um den Jadebusen und der Welt n.e.V. und zeigen in unseren Videos MC Limited Edition, wie wir mit Magneten, Haken, aber auch Detektoren den Müll aus den Gewässern, Stränden etc. holen. Umweltschutz tut nicht weh. Das zeigen wir in unseren Videos. Dort wird nur 10% von unserer Arbeit gezeigt. Jedoch wollen wir unsere Zuschauer auf unsere Art für den Umweltschutz sensibilisieren. Wir sind auf YouTube MC Limited Edition und Facebook vertreten: https://www.youtube.com/c/MCLIMITEDEDITION/ https://www.facebook.com/Verein-zum-Gew%C3%A4sserschutz-um-den-Jadebusen-und-der-Welt-nev-103627124364709 Bei Facebook sind viele Bilder unserer Müll-Sammelaktionen zu sehen. Wir laden Sie ein vorbeizuschauen. Wir waren auch bereits in TV Berichten zu sehen

     

  • Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Regenrückhaltebecken Hannover + Garbsen, Luther See

    Wir haben ein neuartiges Konzept zum Erhalt stark gefährdeter Kleinfischarten und Edelkrebse entwickelt. Umzäunte Regenrückhaltebecken dienen als Zuchtgewässer mit "Arche"-Funktion. Die HIT Umweltstiftung fördert unsere Idee mit Besatzkarauschen im Wert von 2500 EUR. Unser Konzept kann von Angelvereinen in ganz Deutschland nachgeahmt werden und zum Arterhalt bedrohter Kleinfische beitragen. Angelvereine können dieses Konzept sehr gut für Öffentlichkeitsarbeit nutzen und Kinder in Besatzmaßnahmen einbinden. Die Stadt Hannover hat uns weitere Regenrückhaltebecken angeboten. Im Falle eines Gewinns würden wir das Geld für Besatz für unser Regenrückhaltebeckenkonzept verwenden (z.B. Bitterling/Teichmuschel, Edelkrebs). Im folgenden Jahr starten wir ebenfalls ein Pilotprojekt zur Zucht des vom Aussterben bedrohten Schlammpeitzgers. Hier werden wir ebenfalls Nachzuchten in RRB setzen. Infos auf unserer FB-Vereinsseite: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=262502528611371&id=103992764462349&anchor_composer=fal

     

  • Verein:

    Bundesland: Brandenburg

    Gewässer: Havel und Nebenarme

    Anzahl Teilnehmer: 10

    Arbeitsstunden: 3

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 20

    Wir machen mit den Behinderten Menschen unserer Einrichtung ein Angelprojekt und gehen dafür auch Müll sammeln um ihnen zu zeigen das angeln auch Umweltschutz bedeutet.

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Hasealtarm Schelmkappe

    Anzahl Teilnehmer: 9

    Arbeitsstunden: 20

    Zu einer Pflanzaktion der besonderen Art trafen sich Mitarbeiter sowie Beschäftigte der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe und Mitglieder des Fischereivereins Löningen. Unter Anleitung eines Imkers, der in der Sozialen Arbeitsstätte eine Imker-AG mit behinderten Menschen betreut, wurde ein Grundstück unmittelbar am Altarm Schelmkappe, das die Stadt Löningen im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung gestellt hatte, mit insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzt. Allen Pflanzen ist gemeinsam, dass sie vom Sommer bis weit in den Spätherbst hinein eine hervorragende Pollen- und Nektarquelle für Insekten aller Art bieten. „Sicherlich werden wir durch diese Pflanzung das Insektensterben nicht aufhalten können. Aber wir wollen zumindest im Rahmen unserer Möglichkeiten damit ein Zeichen setzen“, betont ein Vorstandsmitglied des Löninger Fischereivereins. Angesichts des massiven Insektensterbens, das zurzeit immer weiter in den Fokus rückt, soll durch diese Aktion jedenfalls auf einem kleinen Raum gegengesteuert werden.

  • Verein: Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen e.V.

    Bundesland: Thüringen

    Gewässer: Saale und Orla

    Anzahl Teilnehmer: 25

    Arbeitsstunden: 1000

    Wir haben Untersuchungen zu Laichplätzen, Habitatqualität und Artenaufkommen durchgeführt. Seit 2017 verbessern wir mit Gemeinden, Behörden und Vereinen die Saale und Orla um zukünftige Maßnahmen der Hege abzustimmen. Kiesdepots, Sedimentspülungen, Baggerarbeiten, Laichfischfang und Wiederansiedlung verschollener Flussfische wie Zährte, Nase und Quappe sind im vollen Gange. Das eigene Bruthaus ermöglicht uns die Reproduktion von ortsstämmigen Bachforellen, Äschen und aller Karpfenartigen. Besonders ist der Erfolg der Restauration der Flüsse zu bewerten. Der sich nach drei Jahren Arbeit von allein einstellte, da sich mittlerweile Barben und auch Nasen wieder in den Bereichen eingefunden haben. Bei der Barbe konnte eine jährliche Reproduktion nachgewiesen werden. Im Jahr 2019 wurden auf einem Laichplatz 48 Bachneunaugen während der Laichzeit dokumentiert.

     

  • Bundesland: Brandenburg

    Gewässer: Lubowsee

    Wie auch schon in den vergangenen Jahren, haben wir im Monat November 2020 einen unserer Laichschonbezirke erneuert. Dazu wurden Äste einer Blautanne besorgt, die an Steckstangen geknüpft sind. Sieben von den Laichschonbezirken haben wir installiert und nennen sie liebevoll Zanderbetten. Jedoch finden sich dort allerlei Fische ein und laichen dort ab. Ein guter Beitrag für unseren See und dessen Bewohner.

  • Verein: Fischereiverein Peiting

    Bundesland: Bayern

    Gewässer: Deutensee und Peitnach in Peiting

    Anzahl Teilnehmer: 50

    Arbeitsstunden: 5

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 1000

    Wir führen jedes Jahr im Frühjahr einen "Umweltschutztag" im Verein durch. Dabei werden die Gewässer und Ufer um Peiting herum vom Müll befreit. Dieses Jahr ist der Arbeitstag Coronabedingt ausgefallen und wurde gerade noch rechtzeitig im Herbst nachgeholt. Dabei waren bei wirklich schlechtem Wetter 36 Erwachsene und 14 Kinder beteiligt. Gesammelt wurde ca. 5 Stunden lang.

  • Verein: Fischereiverein Peiting

    Bundesland: Bayern

    Gewässer: Peitnach bei Peiting

    Anzahl Teilnehmer: 2

    Arbeitsstunden: 20

    Ich bin seit 2020 Gewässerwart des FVP und habe es mir zur Aufgabe gemacht, ein Teilstück der Peitnach, ökologisch auf einen höheren Stand zu bringen. In den letzten Jahrzehnten wurde schon dazu der Grundstein gelegt und so wurde zunächst ein altes Mühlenwehr ca. einen Kilometer vor der Mündung in den Lech entfernt und kurz darauf zwei weitere kleine Wehre entfernt. Der Bach ist jetzt wieder auf ca. 5 Kilometern "Barrierefrei" und kann von Wanderfischen aus dem Lech von Huchen, Barbe, Nase, Äsche und Forellen als Laichplatz verwendet werden. Seit diesem Jahr besetze ich den Bach in diesem Bereich fast ausschließlich mit Fischen aus unseren "Aufzuchtbächen". Zusätzlich wurden Edelkrebse, Nasen und Barben besetzt. Dies geschah aus eigenen Mitteln, da das AHP bereits voll war. Über die Aktion hat die örtliche und überörtliche Presse bereits berichtet und ich bekomme sehr viel positive Resonanz. Für weiteren Besatz wird jedoch ein bisschen Zuschuss benötigt! Mehr Bilder und Videos: www.fischereiverein-peiting.de

  • Verein: Angelverein Friedrichsthal 1921 e.V.

    Bundesland: Brandenburg

    Gewässer: Havel, Oranienburg

    Anzahl Teilnehmer: 4

    Arbeitsstunden: 4

    Insgesamt Müll entsorgt (kg): 20

    Wir sammeln als Familie regelmäßig Müll am Havelufer, in dessen unmittelbarer Nähe wir wohnen und an dem wir natürlich gelegentlich auch angeln.

     

  • Verein: Fischereiverein Löningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Merschsee

    Anzahl Teilnehmer: 6

    Arbeitsstunden: 30

    Die vorerst letzte größere Umweltaktion zur ökologischen Aufwertung des Merschsees startete eine Arbeitsgruppe des Fischereivereins Löningen. Nach dem Anlegen von Flachbereichen, der Strukturverbesserung durch Totholz sowie dem Bau von Eisvogelbrutwänden wurden größere Mengen von Schnittholz und sogar ganzen Bäumen in Flachbereichen des Sees versenkt, um hier für Fische und Kleintiere bessere Lebensmöglichkeiten zu bieten. Neben vielfältigen Lebensräumen und Unterstandsmöglichkeiten für Fische und Kleintiere dienen Zweige und Äste unter Wasser einigen Fischarten auch als Ablaichplätze. Besonders der Zander benötigt zum Anlegen von sogenannten Zandernestern hartes Material wie Reisig, Äste oder Wurzelwerk. Da die frisch geschlüpften Larven sehr lichtempfindlich sind, braucht die Brut dunkle, geschützte Bereiche für die erste Lebenszeit. Kleineres Schnittgut wurde im Uferbereich zu einer Totholzhecke, einer sogenannten Benjeshecke, aufgeschichtet. Sie stellt eine sinnvolle Verwertungsmethode von abgeschnittenen Ästen und gleichzeitig eine Bereicherung für das Ökosystem dar.

     

  • Verein: Sportfischerverein Kaarst e.V. Jugendgruppe

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: kleiner Kaarster See

    Anzahl Teilnehmer: 7

    Arbeitsstunden: 40

    Klein aber fein , haben wir uns gedacht. Wir, das sind die Jungangler Anton Bovie (14), Hauke Steinig (14) , Maurice Stolarek (13) und Aiden Özea (13) zusammen mit unserem Jugendbetreuer Christoph Stolarek. Wir haben beim Projekt unserer Seniorenengruppe immer fleißig mitgemacht und möchten ein Teilprojekt selbst gestalten. Wir möchten Euch hier die Idee, die Grundlagen und die Umsetzung vorstellen. Wir lernen hierbei viel über die vielen kleinen Zusammenhänge, die Pflanzen und Tiere, die neben unserer Beute Fisch an und in unseren beiden Vereinsseen leben und möchten einen Beitrag zum Gesamtkonzept leisten. Die Hintergründe und Zusammenhänge vermittelt uns unser Vorsitzender, der ausgebildeter Gewässerwart ist und das Projekt Schonhabitate 2014 für unseren Verein ausgearbeitet hat. Seit 2020 unterstützt uns Erik Abel als neues Mitglied in der Jugendgruppe tatkräftig. Bis 2019 standen neben der Position S2 100 m² bepflanzte Schwimminseln im Block. Diese haben wir zusammen mit der Seniorengruppe im Juli 2019 neu aufgebaut und möchten hier 2020 eine bepflanzte Flachwasserzone als Rückzugsgebiet und Laichzone einrichten. Ungefähr 50 m² der Schwimminseln wurden räumlich auf die Position S1 versetzt, so dass Fläche für unser Projekt entsteht. Die Schwimminsel ist von beiden Seiten durch umgekippte Birken als Totholz eingerahmt, die heute bereits von Karpfen, Brassen und kleineren Weißfischen angenommen worden sind. Den Bereich a. bepflanzen wir Schwertlilien Rohrkolben und Seggen im Flachwasserbereich. Dieser kann im Hochsommer zeitweise trocken fallen und hat sandig/ schlammigen Untergrund. Den Bereich b. haben wir mit Schilfrohr im sandigen Bereich und entlang des Ufers mit Seggen bepflanzt. Zwischen den beiden Schwimminseln legen wir ein Seerosenfeld mit einheimischen Seerosen an.

     

  • Verein: Kreisfischerei-Verein e. V. von 1885 Warendorf/Ems

    Bundesland: Nordrhein-Westfalen

    Gewässer: Ems

    Wir vom Kreisfischerei-Verein haben eine Renaturierung an der Ems durchgeführt und am 02.12.2020 mit der behördlichen Abnahme abgeschlossen. Bei der Renaturierung der „Ems unterhalb Axtbachmündung“ wurden auf einer Fläche von ca. 6 ha drei neue Emsschleifen angelegt und durch Randsenken und Flutmulden ergänzt. Darüber hinaus wurde ein Altarm an die Ems angebunden und eine Verbindung zwischen dem Altarm und dem Nördlichen Talgraben geschaffen. Somit haben wir ein Stück der Ems naturnah gestaltet und verschiedene Gewässertypen miteinander vernetzt. Das Projekt war nur möglich, da Herr Josef Besselmann die Fläche kostenfrei zur Verfügung stellte und das Ing. – Büro Andreas Vollmer (Wasserbau), neben anderen Projektbeteiligten, uns hilfreich und professionell unterstützt haben. Von der Projektidee, ersten Gesprächen und Planungen Ende 2015 bis zur Plangenehmigung am 29.08.2018 war viel Abstimmungs- und Koordinierungsarbeit erforderlich. Die Ausführungsplanung und öffentliche Ausschreibungen haben ebenfalls einige Zeit in Anspruch genommen. Die Beteiligung und Information der Bürgen war in dem Projekt sehr wichtig. Da der Weg am Emsufer durch die Renaturierung beseitigt wurde, ist ein neuer Weg „auf der grünen Wiese“ angelegt worden. Beim offiziellen Baubeginn im Oktober 2019, mit Beteiligung der Presse, wurde die Maßnahme und die neue Wegeführung vorgestellt und erläutert. Bei der Öffnung der ersten Emsschleife haben wir einen Tag der offenen Baustelle durchgeführt. Viele interessierte Bürger nutzten den neuen Weg und haben den Baufortschritt beobachtet. Bei der Freigabe der neuen Brücke über den Altarm und Anbindung an den Bestandsweg, im Juli 2020, waren Bürger und die Presse anwesend. Während der gesamten Bauzeit hatten wir nur zwei kurze Unterbrechungen, bedingt durch Hochwasserereignisse. Mit der Bezirksregierung Münster, als Genehmigungsbehörde, hatten wir von der Abstimmung der Planung bis zur Abnahme eine gute und kooperative Zusammenarbeit. Die Renaturierung wurde durch das Land NRW gefördert. Eckpunkte der Renaturierung der Ems unterhalb Axtbachmündung Antragsteller und Bauherr, Kreisfischerei-Verein e. V. von 1885 Warendorf / Ems Kosten der Renaturierung ca. 900.000,- € Plangenehmigung wurde erteilt am 29.08.2018 durch die Bezirksregierung Münster Offizieller Baubeginn am 02.10.2019 Freigabe der Brücke und Abschluss der Arbeiten am 06.07.2020 70.000 Tonnen Boden wurden bewegt 80 Bäume wurden als Totholz eingebaut Gesamtlänge der renaturierten Ems inkl. Verbesserung der Strukturen ca. 1.400 m Durchflossene, neue Ems Zunahme der Wasserfläche bei Niedrigwasserabfluss ca. 10.800 m² Emstypische Strukturen in der Aue, die natürlicherweise aus eigendynamischen Prozessen resultieren (Laufverlängerung mit anschließender Teil-Sedimentation, Rinnen durch Erosion bei Hochwasser etc.), Ausbildung von grundwassergeprägten Randsenken. Diese sog. „Eigendynamik“ bewirkt maßgeblich den ökologischen Wert von Gewässerauen. Flutrinne: ca. 70 m Altverlauf: ca. 80 m Randsenken: ca. 250 m Verbindung der renaturierten Ems mit dem Nördlichen Talgraben im Sinne eines organismendurchgängigen, miteinander kommunizierenden, verzweigten Gewässersystems. Gesamtlänge Verbindung Ems / Nördlicher Talgraben: ca. 1.500 m

     

  • Verein: Fischereiverein LÖningen e.V.

    Bundesland: Niedersachsen

    Gewässer: Altarm Schelmkappe

    Anzahl Teilnehmer: 22

    Arbeitsstunden: 60

    Rebhuhn, Fasan und eine Vielzahl von Insektenarten haben in der strukturarmen Agrarlandschaft einen immer schwereren Stand. Deshalb wurde auf Initiative des Fischereivereins Löningen auf einer Ackerfläche in einem etwa 6 Meter breiten und 200 Meter langen Streifen entlang des Altarms Schelmkappe ein Blühstreifen mit Wildblumen eingesät. Diese Fläche grenzt unmittelbar an eine städtische Fläche an, die im letzten Herbst mit bienenfreundlichen Pflanzen bepflanzt worden war: In Zusammenarbeit mit dem Eigentümer der Fläche sowie wurde der Wildacker so weit hergerichtet, dass zur Blütezeit im Sommer hier Wildbienen und andere Insekten einen reich gedeckten Tisch vorfinden, von dem dann indirekt auch die Vogelwelt profitiert. „Wir sind froh und dankbar“, so Markus Beintken, Vorstandsmitglied des Löninger Fischereivereins und Initiator der Aktion, „dass wir bei allen Beteiligten auf eine große Bereitschaft und Hilfe für diesen aktiven Naturschutz gestoßen sind. Es wäre wünschenswert, wenn sich möglichst viele Landwirte, aber auch Gartenbesitzer, animiert fühlten, auf diese Weise einen kleinen Beitrag zum Naturschutz zu leisten.“ Parallel zu dieser Aktion bauten Jungangler am Rand der Ackerfläche eine kleine Totholzhecke aus Holzpaletten und Strauchschnitt auf. Dabei wurden Paletten mit einem Abstand von 70 Zentimeter der Höhe nach senkrecht gegenüber gestellt und stabil in der Erde verankert. Der Zwischenraum wurde mit kleineren und größeren Zweigen und Ästen befällt und etwas zusammengedrückt. Nach einiger Zeit kann dann Strauchschnitt nachgefüllt werden - das zuunterst liegende Material verrottet zu Humus. Zwischen den Zweigen finden Heckenbrüter, Igel, Frösche, Kröten und viele Insekten Schutz und Nahrung.

  • Bundesland: Rheinland-Pfalz

    Gewässer: Fluß Kyll

    Wir haben vom Angelverein Kylltalfischer Fließem 1981 e.V. ein Uferbereich, kiesiger Untergrund somit Laichgebiet von Äsche und Bachforelle, unserer gepachteten Kyllstrecke mit einem Neodym Magnet von Nägeln, Schrauben, Scharnieren und sonstigen metallischen Gegenständen gereinigt. Wir konnten zu viert an einem Vormittag gut zwei Schubkarren, ca. 80kg Schrott aus dem Gewässer bergen. Unglaublich wie man auf die Idee kommen kann Asche mit diesen Beschlägen und Verbindungsmitteln in den Fluß zu kipppen. Jegliche Recherche zur Feststellung des Umweltsünders blieb leider erfolglos um diesen zur Rechenschaft zu ziehen. Vorab vielen Dank für diese Möglichkeit sein Engagement zum Schutz der Gewässer zu veröffentlichen. Herzliche Grüße und Petri Heil aus Fließem Marc Leinen 1. Vorsitzender